Im Kontext von E-Commerce-Projekten beschreibt die Time-to-Market die entscheidende Phase von der initialen Systemkonzeption bis zu dem Moment, in dem der Kunde den „Start“-Knopf drückt und der Shop offiziell live geht. Es geht hier also primär um die Bereitstellungsgeschwindigkeit der gesamten Verkaufsplattform inklusive aller notwendigen Integrationen. Eine kurze Time-to-Market ist in diesem Bereich der heilige Gral, da sie sicherstellt, dass die Investitionskosten für die neue Software schnellstmöglich durch erste Online-Umsätze wieder eingespielt werden. Um diesen Zeitraum so kurz wie möglich zu halten, kommen oft vorkonfigurierte Module, standardisierte Schnittstellen zu ERP-Systemen und automatisierte Datenmigrations-Prozesse zum Einsatz. Jede Woche, die ein Projekt früher online geht, bedeutet einen direkten Wettbewerbsvorteil und verhindert, dass das Projekt durch eine zu lange Umsetzungsphase an Dynamik verliert. Ein professionelles Projektmanagement sorgt dabei dafür, dass trotz des hohen Tempos keine Abstriche bei der Systemarchitektur oder der User Experience gemacht werden. Letztlich ist eine schnelle Time-to-Market das Versprechen an den Kunden, digitale Ambitionen ohne unnötige technische Warteschleifen direkt „auf die Straße“ zu bringen.
Glossar ÜbersichtTime-to-Market
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